Aktuelles

Schauen Sie mal vorbei !

St. Ursula und St. Sylvester in Schwabing sind sehr lebendige Gemeinden. Kommen Sie doch einfach mal am Sonntag vorbei: 10:15 Uhr in St. Ursula und 11:00 Uhr in St. Sylvester.

Ökumenischer Gottesdienst mit dem Päpstlichen Chor der Sixtinischen Kapelle sowie dem Tölzer Knabenchor

Am Dienstag, 20. Juni 2917, gibt es um 19.00 Uhr in St. Ursula einen besonderen ökumenischen Gottesdienst der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen für die verfolgten Christinnen und Christen. Der Tölzer Knabenchor und der Chor der Capella Sistina aus Rom werden Werke von P. Palestrina und W.A. Mozart singen. Dekan David Theil wird den Gottesdienst gemeinsam mit Pfarrer Gottfried von Segnitz und Erzpriester Apostolos Malamoussis feiern. Teilnehmen werden Vertreter der altorientalischen Märtyrerkirchen.

Auf dem Weg von der Missions- zur Ortskirche - Father Felix Mukaro aus Simbabwe zu Gast im Pfarrverband

Das Bistum Chinhoyi im Norden von Simbabwe wurde Jahrzehnte von einem deutschen Jesuiten als Bischof geführt. Dieter Scholz SJ, der im vergangenen Jahr emeritiert ist, war der letzte. Damit stellen sich für das Bistum ganz neue Herausforderungen. Alte Netzwerke lösen sich auf, neue Ideen entstehen. Gerd Henghuber hat daher in den vergangenen Jahren im Auftrag der Jesuitenmission die Priester des Bistums in Projekt-Management, Kommunikation und Fundraising geschult.

Father Felix Mukaro ist der junge Development Coordinator, der für die Projekte seiner Pfarreien neue Partner sucht. Auf Einladung der Pfarrgemeinderäte von St. Ursula und St. Sylvester stellt er sein Bistum und seine Arbeit vor udn freut sich auf den Austausch mit allen Interessierten.

Salon mit dem Development Coordinator der Diözese Chinhoyi Father Felix Mukaro

am Montag, 29. Mai 2017

19:00 Uhr im Pfarrsaal St. Sylvester

Vorführung der Filmdokumentation „Hoffnung statt Zukunftsangst“ von Christof Wolf SJ (45 min.)

Am Sonntag, den 28. Mai, wird Father Mukaro im Gottesdienst in St. Ursula konzelebrieren. Anschließend steht er im Portikus für ersten Austausch zur Verfügung.

Predigtreihe zu den 7 Lesungen der Osternacht

Pfarrer und Dekan David Theil hat am Ostersonntag mit einer Predigtreihe zu den sieben alttestamentlichen Lesungen der Osternacht begonnen. Sie sind zu hören in den Messen in beiden Kirchen des Pfarrverbands St. Ursula (U) und St. Sylvester (S).
 
Ostersonntag, 16.4.,
1. Lesung: Gen 1 Schöpfungsbericht
10:15 U

Weißer Sonntag, 23.4.
2. Lesung: Gen 22 Abraham und Isaak
18:00 U (Vorabend) / 9:00 S / 10:15 U / 18:30 S

3. Sonntag in der Osterzeit, 30.4.
3. Lesung: Ex 14 Durchzug durch das Meer
9:00 S / 10:15 U

4. Sonntag in der Osterzeit, 7.5.
4. Lesung: Jes 54 Jerusalem, dein Schöpfer ist dein Liebhabe
18:00 U / 9:00 S 
 
5. Sonntag in der Osterzeit, 15.5.
5. Lesung: Jes 55 Auf ihr Durstigen, kommt alle zum Wasser
18:00 U (Vorabend)
 
6. Sonntag in der Osterzeit, 22.5.
6. Lesung: Baruch 3 Weisheit Gottes – Gebot des Lebens
18:00 U (Vorabend)
 
7. Sonntag in der Osterzeit, 29.5.
7. Lesung: Ezechiel 36 Ich gebe euch ein Herz aus Fleisch
18:00 U (Vorabend) / 9:00 S / 10:15 U 
 
Pfingstsonntag 1
Exodus 3 Der brennende Dornbusch
10:15 U  
  
Das Foto zeigt Caravaggios "Opferung Isaaks", das sich in den Uffizien in Florenz befindet.

Predigtreihe zu den sieben alltestmentarischen Lesungen der Osternacht

Pfarrer und Dekan David Theil hat am Ostersonntag mit einer Predigtreihe zu den sieben alttestamentlichen Lesungen der Osternacht begonnen. Sie sind zu hören in den Messen in beiden Kirchen des Pfarrverbands St. Ursula (U) und St. Sylvester (S).
 
Ostersonntag, 16.4.,
1. Lesung: Gen 1 Schöpfungsbericht
10:15 U

Weißer Sonntag, 23.4.
2. Lesung: Gen 22 Abraham und Isaak
18:00 U
9:00 S
10:15 U – 18:30 S 
 
3. Sonntag in der Osterzeit 9:00 S – 10:15 U 3. Lesung: Ex 14 Durchzug durch das Meer
 
4. Sonntag in der Osterzeit 18:00 U – 9:00 S 4. Lesung: Jes 54 Jerusalem, dein Schöpfer ist dein Liebhaber
 
5. Sonntag in der Osterzeit 18:00 U 5. Lesung: Jes 55 Auf ihr Durstigen, kommt alle zum Wasser
 
6. Sonntag in der Osterzeit 18:00 U 6. Lesung: Baruch 3 Weisheit Gottes – Gebot des Lebens
 
7. Sonntag in der Osterzeit  18:00 U – 9:00 S – 10:15 U 7. Lesung: Ezechiel 36 Ich gebe euch ein Herz aus Fleisch
 
Pfingstsonntag 10:15 U  Exodus 3 Der brennende Dornbusch
 
 
 U  St. Ursula (18:00 Vorabendmesse – Samstag)    /    S  St. Sylvester

Heilige Woche und Ostern im Pfarrverband

In der Karwoche feiern die Christen den Kern ihres Glaubens; es ist der Höhe- und Mittelpunkt christlicher Liturgie. Höhepunkt sind die "Drei Österlichen Tage vom Leiden, vom Tod und von der Auferstehung des Herrn". Die Liturgie dieser Woche enthält eine Vielfalt von Symbolen - hier können Sie mehr darüber erfahren.

Feiern Sie mit uns die Heilige Woche in St. Sylvester (S) und St. Ursula (U):

Donnerstag, 13.04.  GRÜNDONNERSTAG

19:00 U Eucharistiefeier vom Letzten Abendmahl
Wiederaufnahme von Susanne Großkurth
Fußwaschung Übertragung des Allerheiligsten
Agape im Anschluss im Pfarrsaal

19:00 S Eucharistiefeier vom Letzten Abendmahl mit Fußwaschung
Übertragung des Allerheiligsten
Stille Anbetung bis 22:00 Uhr

21:30 U Ölbergandacht mit Gesängen aus Taizé, sowie Gebet und Stille

Freitag, 14.04.  KARFREITAG

10:00 U Kreuzwegandacht für Familien

15:00 U Karfreitagsliturgie
Bitte kommen Sie pünktlich!! Die Feier beginnt in Stille.
Johannes-Passion von W. Menschik, anschl. stilles Gebet am Heiligen Grab bis 19:00 Uhr

15:00 S Karfreitagsliturgie
Passionsmusik für Laute solo, anschl. stilles Gebet am Heiligen Grab bis 19:00 Uhr

Samstag, 15.04. KARSAMSTAG

8:00 U bis 12:00 Uhr – Möglichkeit zum stillen Gebet am Heiligen Grab

Sonntag, 16.04.  OSTERSONNTAG

5:00 U Osternachtfeier
mit Speisenweihe und Taufe von Ariel Hein, Pascal Kloé und Ludwig
Seeberger Gesänge in Vertonungen von H. L. Hassler, M. Kuntz, M. Praetorius, F. Santini,  K. N. Schmid, J. Tribus, M. Vulpius, C. Wood u.a.
anschl. Osterfrühstück im Pfarrsaal

5:00 S Osternachtfeier
mit Speisenweihe
Kantorengesänge und festliche Gemeindegesänge; "Halleluja" von G. F. Händel in  der Orgelbearbeitung von Th. Dubois
anschl. Osterfrühstück im Pfarrsaal

10:15 U Festgottesdienst
mit Speisenweihe
Missa in C "Krönungsmesse" KV 317 von W. A. Mozart, Motette "Haec dies" von J. D. Zelenka Markus Michel, Orgel

10:15 U Kinderbibelgarten – Bücherei

11:00 S Denken & Beten - Festgottesdienst
mit Speisenweihe
Missa in C "Credo-Messe" KV 257 von W. A. Mozart, "Halleluja" aus dem Messias von G. F. Händel

18:30 S Eucharistiefeier für den PV entfällt

Montag, 17.04. Montag der Osteroktav

10:15 U Festgottesdienst
Festliche österliche Orgelmusik  von J. S. Bach u. a.

11:00 S Festgottesdienst
Orgelnachspiel:  A. Guilant: Tempo di Minuetto

11:00 S Kinderbibelgarten – Christophorusstüberl

Palmsonntag im Pfarrverband

Mit dem Palmsonntag beginnt die Heilige Woche, die nächstes Wochenende mit dem Osterfest endet. Jesus ist in Jerusalem nach der Bibel auf einem Esel eingeritten, daher ist es in St. Ursula Tradition, dass ein Esel an der Prozession um den Kaiserplatz teilnimmt. Beginn ist um 10.15 Uhr am Kaiserplatz. In St. Sylvester gibt es um 11.00 die Eucharistiefeier in der Reihe Denken und Beten. An beiden Kirchen können Palmbuschen erworben werden.

Nacht der Versöhnung

Schuld, Versagen, Scherben, Schwäche, Irrwege, Reue, Sackgasse, … aber auch Vergebung, Verzeihung, Versöhnung, Bekenntnis, Umkehr, Erlösung, Erleichterung, … sind zentrale Begriffe in unserem menschlichen Leben und im Zusammenleben. Alle deuten auf die Brüche und die Heilung von Beziehungen hin. Beziehungen zwischen Menschen, aber auch die Beziehung zu Gott.

In der kirchlichen Tradition sind mit dieser Lebenswirklichkeit das Sakrament der Buße und Beichte verbunden. Leider ist dieses Sakrament etwas in Bedrängnis, Vergessenheit oder gar in die Tabu-Zone abgerutscht. Die traditionelle Beichte zeigt sich als nicht mehr zeitgemäß und zugänglich für viele Menschen in und um unserer Gemeinde.

Deswegen suchen wir nach neuen, einladenden Formen, uns dieser Lebenswirklichkeit von Schuld und Versöhnung zu nähern. Wir suchen Formen und Riten, wie es Menschen gelingen kann, über ihre Brüche und ihre Schwächen nachzudenken, sie vor Gott zu legen und zu erfahren, dass Gott Vergebung schenkt und jeden Menschen auch mit seinen Brüchen liebt.

In dieser Suche ist die Idee einer „Nacht der Versöhnung“ entstanden, zu der wir Sie am Donnerstag, den 06.04. um 19 Uhr in St. Ursula einladen möchten.

Kehre um!

Mit dem Aschermittwoch beginnt die Vorbereitungs- zeit für das Osterfest. Im Ostergeheimnis wird deutlich, dass Licht über die Dunkelheit siegt, Liebe den Hass überwindet und Leben stärker ist als der Tod. Deshalb geht es in der Zeit der Vorbereitung nicht einfach um ein Fasten im Sinne eines Verzichtes um des Verzichtes Willen. Vielmehr wollen wir innehalten und üben was das heißt, ein Licht, das erhellt und erwärmt, eine Liebe, die trägt und ein Leben, das immer mehr Verlebendigung ist. Wir üben neu und erfahren selbst und teilen mit Menschen die Erfahrung aus welcher Kraft wir leben dürfen, welche Hoffnung uns aus unserem christlichen Glauben erwächst, welche Viel- falt und Freiheit im Katholischen steckt. Die liturgischen Feiern in unseren Kirchen wollen uns aufatmen lassen, wir dürfen verschnaufen und tiefer zu unserer Mitte finden, die nichts Theoretisches oder Abstraktes ist sondern eine Person: Jesus von Nazareth, den wir als Christus glauben, unseren Retter und Erlöser, der unser menschliches Schicksal teilt.

So gestärkt begegnen wir in der Welt von heute unse- ren Mitmenschen, den vertrauten und den fremden, in der Haltung, dass wir alle Kinder des einen Gottes sind. Im Zeichen des Aschermittwochs wissen wir uns und unsere Welt in unserer Vergänglichkeit, geborgen in der Unvergänglichkeit des ewigen Gottes und wollen so in der Feier der 40 Tage neu üben was das heißt: „Kehre um und glaube an das Evangelium“.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen auch im Namen meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine geseg- nete Zeit. 

Bilder vom Pfarrfasching 2017

Katholisch kann auch sehr lustig sein! So etwa beim inzwischen legendären Pfarrfasching am Samstag, 11. Februar. Mehr als hundert Besucher hatten sich nach Märchenmotiven kostümiert, darunter fast zwanzig Zwerge, fünf Prinzessinnen und vier Magier. Die besten Fotos vom Fasching hat Fotograf Jimmy Dolle in die Bildergalerie gestellt.

Festgottesdienst zu Maria Lichtmess am 2. Februar

Am 2. Februar begeht die katholische Kirche 40 Tage nach Weihnachten das Fest "Darstellung des Herrn" oder auch "Maria Lichtmess". Der Pfarrverband feiert einen Festgottesdienst um 19,00 Uhr in St. Ursula mit Kerzenweihe, Lichterprozession und Erteilung des Blasius-Segens. An diesem Tag leuchten zum letzten Mal die Christbäume.

Die Tradition von Maria Lichtmess geht auf einen biblischen Ursprung zurück: Im Alten Testament galt eine Frau vierzig Tage nach der Geburt eines Sohnes als unrein und musste sich im Tempel einem Reinigungsritual mit Opfergaben unterziehen. Außerdem galt der erstgeborene Sohn als Eigentum Gottes und musste mit einem Opfer ausgelöst werden.

Dementsprechend brachten nach dem Lukasevangelium (Lk 2,22-23) auch Maria und Josef ihren erstgeborenen Sohn Jesus in den Tempel, wo er von Simeon und Hanna als Erlöser erkannt wurde: "Licht, das den Heiden leuchtete", rief Simeon, weshalb bei dem im 4. Jahrhundert in Jerusalem entstandenen Fest wie im gesamten Weihnachtsfestkreis die Lichtsymbolik eine besondere Rolle spielt. Mit dieser Symbolik wird die neue Hoffnung, die durch den Gottessohn in die Welt gekommen ist, versinnbildlicht.

Auf dem Foto zu sehen ist die aktuelle Darstellung in der Krippe von St. Ursula.

Mehr erfahren zum Fest Maria Lichtmess

Die Zeit hat unser Herz pervertiert

„Die Zeit hat unser Herz pervertiert“ - Lesung ausgewählter Texte von Stefan Zweig, anlässlich des Internationalen Holocaust Gedenktages. Zu dieser Veranstaltung unter der Schirmherrschaft von Dr. h. c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern laden wir am Freitag, 27. Januar um 19.30 Uhr in den Pfarrsaal von St. Ursula (Kaiserplatz 13a).

Am 27. Januar begehen wir den vom kürzlich verstorbenen Bundespräsidenten a.D. Roman Herzog eingeführten Holocaust Gedenktag.
Wir sind in dieser Zeit besonders aufgerufen, wach und aufmerksam für die Grundüberzeugungen unserer freien demokratischen Gesellschaft einzutreten. Was wir in unserem Land aus dem Mund von Politikern hören, ist besorgniserregend. Die laute und stille Zustimmung, die diese Parolen erfahren, ist mehr als erschütternd. Deshalb bin ich dankbar, dass wir in unserem Pfarrverband ein deutliches Zeichen setzen. Unter der Schirmherrschaft von Frau Dr. h. c. Charlotte Knobloch, die ihr Kommen zugesagt hat, haben wir eine Lesung ausgewählter Texte aus dem Werk von Stefan Zweig (75. Todestag) unter dem Titel "Die Zeit hat unser Herz pervertiert."

 

Gregorij H. von Leïtis, Gründungsintendant von Elysium und Präsident von The Lahr von Leïtis Academy & Archive, arbeitet seit über 40 Jahren als Regisseur an diversen Theatern in Europa und den USA. 1985 erhielt er den New York Theatre Club Prize. Für seine Verdienste um die Förderung der Völkerverständigung mit den Mitteln der Kunst wurde ihm 2003 vom deutschen Bundespräsidenten Johannes Rau das Bundesverdienstkreuz verliehen. Im April 2016 verlieh der österreichische Bundespräsident Dr. Heinz Fischer ihm das Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst. 1983 gründete er in New York die Elysium Theater Company, aus der später die transatlantische Kulturaustauschorganisation Elysium – between two continents hervorging.

Michael Lahr, Elysiums Programmdirektor und Executive Director von The Lahr von Leïtis Academy & Archive, studierte Philosophie und Erwachsenenbildung an der Hochschule für Philosophie in München und an der Jesuiten-Universität Centre Sèvres in Paris. Er ist Herausgeber des Buches Der Erwin Piscator Preis und Co-Autor des Essay-Bandes Bilder des Menschen. Zuletzt erschien im Karl Jaspers-Jahrbuch 2016 sein Essay Theater ist alles und überall über Erwin Piscators Arbeit im New Yorker Exil. Als Programmdirektor von Elysium hat er zahlreiche Werke von Künstlern ausgegraben, die vom Nazi-Regime verfolgt wurden, und – oft als Erstaufführungen – in Europa und den USA präsentiert.

 

Elysium – between two continents

Künstlerischer Dialog, schöpferischer Austausch und Freundschaft zwischen Europa und den USA. Gegen Diskriminierung, Rassismus und Antisemitismus mit den Mitteln der Kunst. Mehr auf www.elysiumbtc.org

 

The Lahr von Leïtis Academy & Archive

Kunst und Bildung ohne Grenzen.

Wissensvermittlung und Weiterbildung als effektive Werkzeuge im Kampf gegen Ignoranz, Diskriminierung und Haß. Die Jugend an die Schätze der Exilkunst heranführen, um aus dem Wissen der Geschichte eine lebenswerte und verantwortete Zukunft zu gestalten. Mehr auf www.lahrvonleitisacademy.eu

Sonntags-Tafel am 15.01.

Haben Sie schon von der "Sonntagstafel" in St. Ursula gehört? Nein? Dann sollten Sie vielleicht am kommenden Sonntag, den 15.01. mal im Pfarrsaal vorbei schauen. Dieses mal wird die Rovergruppe des Pfadfinderstamms Pater Ruppert Mayer den Kochlöffel schwingen und ein herrliches Boeuf Bourguignon mit Beilagen und Salat und einer Nachspeise zaubern - alternativ gibt es auch ein vegetarisches Gericht. 

Die Sonntagstafel gibt es jeweils am zweiten Sonntag eines ungeraden Monats gibt es nach dem Gottesdienst. Hierzu haben dann im Pfarrsaal fleißige Hände Gerichte (Fleisch, Vegetarisches) gekocht, Tische gedeckt und Getränke bereitgestellt. Nach einem Begrüssungstrunk wird ab ca. 11.30 Uhr das Essen serviert. Zum Abschluss gibt es Kaffee mit etwas Süßem. Die verschiedenen Gruppen von St. Ursula organisieren abwechselnd diese Sonntagstafeln.

Eine formlose Anmeldung vor Freitag Mittag im Pfarrbüro per Mail (an st-ursula.muenchen@ebmuc.de) oder durch eine kurze Nachricht auf dem AB erleichtert uns die Planung sehr.

Ein Stern ist aufgegangen

Wir kennen sie und kennen sie doch nicht, jene geheimnisvollen Männer, die eines Tages aus dem Dunkel der Geschichte auftauchen und in ein helles Licht geraten.

Das Licht sei von einem Stern ausgegangen, so erzählen sie, ein Stern heller und leuchtender als alle anderen. Sie konnten ihn nicht übersehen, diesen himmlischen Hinweis auf ein außerordentliches Geschehen. Der Stern nimmt sie gleichsam an der Hand und zieht sie heraus aus ihrem Land in eine unbekannte Zukunft.

Wie ist das mit uns? Haben wir einen Stern, der uns führt? Haben wir jemanden, der uns an der Hand nimmt, dem wir uns so anvertrauen können, dass wir ganz sicher sind: mir kann nichts Schlimmes geschehen? Oder können wir selbst jemand sein, der den Weg kennt und andere führt? Jedenfalls suchen heute ungezählte Menschen nach einem zuverlässigen Licht, das die dunklen Wege ihres Lebens erhellt.

Seit einigen Tagen hat ein neues Jahr begonnen. Wir alle erfahren, dass wir unterwegs sind wie diese Männer, die wir als die „Heiligen Drei Könige“ verehren. Sie haben damals gefunden, was Menschen zu allen Zeiten suchen: eine Antwort auf die Fragen des menschlichen Herzens. Was könnte ich uns allen Schöneres wünschen, als dass wir aufschauen zu einem Stern, der uns auf den letzten und endgültigen Sinn allen Lebens, auf Gott, hinweist, dass wir diesen Weg finden und auch gehen, der aller Angst und Unsicherheit ein Ende bereitet?

Ich wünsche unseren Gemeinden von St. Ursula und St. Sylvester jenes tiefe Vertrauen, mit dem die „Heiligen Drei Könige“ Gott gesucht und auch gefunden haben.

Siegbert Keiling, Pfr.i.R.

 

Maria Fellner für 30. Dienstjubiläum geehrt

03.01.2017 - Mehr als 27 Jahren war Maria Fellner Pfarrsekretärin in St. Sylvester, seit zweieinhalb Jahren ist sie Pfarrsekretärin in St. Ursula und leitet auch das Dekanatssekretariat. Im Rahmen des Festgottesdiesnsts zum Patrozinium am 31.12. hat sie Pfarrer David Theil geehrt und ihr herzlich für die lange, loyale und kompetente Mitarbeit gedankt. Die Besucher der Messe drückten ihre Dankbarkeit und Verbundenheit durch starken Applaus aus.

Im neu erschienenen Blickpunkt gibt es ein Interview mit beiden Pfarrsekretärinnen, in dem Maria Fellner von den besonderen Herausforderungen ihrer Tätigkeit und der Funktion für die Pfarrei spricht  - hier finden Sie es auf S. 28.

Maximilian Dittmann neuer Oberministrant in St. Sylvester


02.01.2017 - Maximilian Dittmann wurde am Sylvestertag im Rahmen des Festgottesdiensts zum Patrozinium als neuer Oberministrant von St. Sylvester eingeführt. Er übernimmt das Amt von Regina Holzer, die es zehn Jahre lang inne hatte und bereits an Weihnachten verabschiedet worden war.

Pfarrer David Theil wünschte Dittmann für das wichtige Amt alles Gute und Gottes Segen. Ein Interview mit dem neuen Oberministranten lesen Sie in Kürze auf dieser Seite. Regina Holzer hat bereits in der aktuellen Ausgabe des m Blickpunkts auf ihre Zeit als Oberministrantin zurückgeblickt. Hier ist das Gespräch zum Nachlesen auf S. 49.

Fotos von beiden Messen - am Heiligen Abend und am Patronatstag hat Peter Braun freundlicherweise für diese Website zur Verfügung gestellt.
gh

Zu den Galerien

Die Christkindglocke

Warten ist zäh und bisweilen anstrengend. Deswegen wurde mir als Kind am Heiligen Abend oft vor Aufregung schlecht: Ich konnte es nicht erwarten, dass endlich die Christkindglocke läutet.

Es ist doch gut, dass sich im „normalen Leben“ Zeichen der Liebe schön verteilen: die kleinen Gaben und Entdeckungen, die uns helfen Mensch zu werden und Mensch zu bleiben. Die Christkindglocke meiner Kindertage habe ich noch immer. In meinem Herzen läutet sie bisweilen irgenwann in meiner Zeit, überrascht mich mit Weihnachten, wenn ich es nicht erwarte.

„Wir könnten Menschen sein, einst waren wir schon Kinder.“ (Max Frisch)

Ganz sicher läutet meine Christkindglocke am Heiligen Abend zur Bescherung.

Ich hoffe, mir ist dann nicht wieder schlecht.

Thomas Schwaiger

O Emmanuel

O Emmanuel, Gott mit uns, unser König und Lehrer, du Hoffnung und Heiland der Völker: Komm, eile und schaffe uns Hilfe, du unser Herr und unser Gott!

Die letzte O-Antiphon fasst noch einmal zusammen, was in den vergangenen Tagen besungen wurde. Alles hat sich gesteigert und drängt hin auf den morgigen Tag: Heute sollt ihr wissen, dass der Herr kommt, und morgen sollt ihr seine Herrlichkeit schauen. O Emmanuel – Du, der du mit uns bist, der du mit uns warst, der du kommst. Das ist ein Glaubensbekenntnis, nicht eine neutrale Aussage über Gott. Emmanuel, das ist ein Na-me ganz großen Vertrauens. Dieser Gott ist unsere einzige Hoffnung in allen Hoffnungs-losigkeiten unserer Tage. Er ist der Heiland, der uns Heilung bringt. Ihn dürfen wir an-rufen: Komm, schaffe uns Hilfe! Schaffe uns neu, schaffe die Welt neu. Schaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde, in der kein Leid mehr sein wird, kein Schmerz und keine Tränen.

O Rex Gentium

O Rex Gentium, o König aller Völker, ihre Erwartung und Sehnsucht; Schlussstein, der die Gegensätze eint: Komm und errette den Menschen, den du aus Erde gebildet hast!

Wir tun uns heute schwer mit der Vorstellung des Königtums Christi. Zu schnell verbinden wir sie in einem Jahrhundert der Diktatoren mit Gewaltherrschaft, Macht und Ohnmacht. Für Israel verknüpft sich mit dem Bild des Königs anderes: Der König ist der Diener des Bundesgottes, der mit der Wahrung der Gottesordnung Beauftragte. Nicht Feldherrentalent oder staatsmännische Begabung, auch nicht innerpolitische Machtbe-fugnisse schaffen den König, sondern sein persönlicher Ausweis als der mit göttlicher Kraft Erfüllte.

Christus ist der König, das heißt: er ist der von Gott eingesetzte Lenker der Völker, der Friedensfürst. Auf ihn setzen die Menschen ihre Hoffnung, auf ihn richtet sich ihre Sehnsucht durch die Jahrtausende. Er ist der Schlussstein, der den ganzen Bau zusammenhält. Aber er ist auch der Stein des Anstoßes. Die Begegnung mit Christus stellt in die Entscheidung. Es geht um nichts Geringeres als um Gewinn oder Verlust des Lebens. Darum schließt sich die flehentliche Bitte an: Komm, rette deine Geschöpfe, errette, was du selbst gemacht hast.

Das heißt doch auch: Gott weiß sich für uns verantwortlich. Wir dürfen uns darauf berufen, seine Geschöpfe zu sein – in aller Hinfälligkeit. Er kann uns wieder heil machen. Heil sein bedeutet: Gott ganz zugewandt sein und zur gleichen Zeit in sich ruhend. Ganz Auge und Ohr auf Gott hin sein und zu-gleich in sich gesammelt. Unsere Identität besteht im Anschauen Gottes, dazu sind wir geschaffen, darin finden wir Erfüllung.

Das ist Advent.
Maranatha – komm!
Amen, ja komm, Herr Jesus!

Neuer Blickpunkt erschienen

Rechtzeitig vor Weihnachten ist der neuen Blickpunkt fertig geworden, das Magazin des Pfarrverbands Altschwabing. Das Heft hat 68 Seiten und wird noch vor den Feiertagen in den beiden Kirchen ausgelegt.

Der Blickpunkt ist journalistisch gemacht und umfasst auch dieses Mal ein weites Spektrum von Themen, die die Menschen in Schwabing ansprechen. Dafür hat das Heft 2016 den Sonderpreis des Erzbischöflichen Ordinariats beim Pfarrbriefwettbewerb erhalten. Über Kritik, Lob und Anregungen für weitere Ausgaben freut sich die Redaktion um Chefredakteur Gerd Henghuber.

Kontakt: redaktion@altschwabing-katholisch.de

Hier gibt des den Blickpunkt als Download.