Aktuelles

Neuer Blickpunkt erschienen

Rechtzeitig vor Weihnachten ist der neuen Blickpunkt fertig geworden, das Magazin des Pfarrverbands Altschwabing. Das Heft hat 68 Seiten und wird noch vor den Feiertagen in den beiden Kirchen ausgelegt.

Der Blickpunkt ist journalistisch gemacht und umfasst auch dieses Mal ein weites Spektrum von Themen, die die Menschen in Schwabing ansprechen. Dafür hat das Heft 2016 den Sonderpreis des Erzbischöflichen Ordinariats beim Pfarrbriefwettbewerb erhalten. Über Kritik, Lob und Anregungen für weitere Ausgaben freut sich die Redaktion um Chefredakteur Gerd Henghuber.

Kontakt: redaktion@altschwabing-katholisch.de

Hier gibt des den Blickpunkt als Download.

O Oriens

O Oriens, o Morgenstern, Glanz des unversehrten Lichtes, der Gerechtigkeit strahlende Sonne: Komm und erleuchte, die da sitzen in Finsternis und im Schatten des Todes.

„Das Volk, das im Dunkel lebt, sieht ein helles Licht; über denen, die im Land der Finster-nis wohnen, strahlt ein Licht auf“ (Jes 9,1). Drei Bilder umschreiben das aufstrahlende Licht. Morgenstern, Glanz des unversehrten Lichtes, Sonne der Gerechtigkeit. Der Mor-genstern ist Symbol der Hoffnung: klar und funkelnd geht er auf, durchbricht das Dunkel der Nacht und kündet die aufgehende Sonne an, Weihnachten, den Morgen Christi. Von ihm geht Glanz aus, strahlendes Licht, Helligkeit, ganz rein, ohne jede Versehrtheit. Der Morgenstern wächst an zur strahlenden Sonne, immer heller leuchtet der Tag: Leben, Licht, Wärme, Freude, das ist Christus für die Welt des Glaubens. Er ist das Licht, das neue Verhältnisse schafft. Er allein kann uns retten aus den Schatten des Todes, aus Er-fahrungen der Grenze, des Scheiterns, des Älterwerdens, der Todesahnung, der Sorgen und Nöte. In diesen Erfahrungen der Dunkelheit fordert uns die Adventsbotschaft he-raus: „Mache dich auf, werde licht, denn dein Licht kommt!“ (Jes 60,1)

O Clavis David

O Clavis David, o Schlüssel Davids, Zepter des Hauses Israel – du öffnest, und niemand kann schließen, du schließt, und keine Macht vermag zu öffnen: komm und öffne den Kerker der Finsternis und die Fesseln des Todes!

Schlüssel, ein Zeichen der Verfügungsgewalt. Wer den Schlüssel besitzt, kann Eintritt gewähren oder verwehren. Wer den Schlüssel besitzt, der trägt die Verantwortung. Wem das Zepter verliehen wurde, dem ist alle Macht gegeben. „Komm und öffne den Kerker der Finsternis und die Fesseln des Todes.“ – Dies ist die erschütterndste Adventsbitte. Es geht um die Existenzfrage unseres Lebens. Jeder kann sich in dieser Bitte wiederfinden. Auch wir sind im Kerker der Finsternis, in der Nacht unserer Seele. Für jeden Menschen gibt es Zeiten, in denen er durch das Dunkel wie durch einen Tunnel gehen muss. Wir kennen die Fragen, die kein Mensch uns beantworten kann, die Zweifel, die an unserem Herzen nagen, die innere Zerrissenheit, die Einsamkeit und die quälende Suche nach dem Willen Gottes für uns. Aus solcher Not erwächst der Schrei: Öffne, mein Gott, den Kerker meines Herzens und reiß mich aus der Finsternis! Du, Herr, kannst es, du kannst meine Verschlossenheit aufbrechen, meine Stummheit lösen, du kannst mir die Angst nehmen und meine Finsternis erhellen.

O Radix Jesse

O Radix Jesse, o Spross aus der Wurzel Jesse, gesetzt zum Zeichen für die Völker – vor dir verstummen die Herrscher der Erde, dich flehen an die Völker: komm und errette uns, erhebe dich, säume nicht Länger.

Christus, der Wurzelstock – die Wurzel ist Symbol des Urgrunds, aus dem alles Sein und Wachsen hervorkommt. Das heißt glauben: verwurzelt sein in Ihm; hier findet der Mensch seine Identität. In Christus, dem Wurzelstock aus dem Urgrund Gottes. Wurzeln schlagen, das ist ein Lebensprogramm. Christus ist uns gesetzt zum Zeichen, er ist das Signal, das uns aufrütteln will aus unserer Schläfrigkeit. Advent fordert Entscheidung, ob wir uns dem Signal stellen wollen. Nicht aus eigener Kraft können wir uns entscheiden; wir müssen Gott bitten, dass er es in uns wirkt. Wir dürfen ihn geradezu „unverschämt“ bedrängen, in viermaligem Ruf: „Komm, errette uns, erhebe dich, säume nicht länger.“ Die Sehnsucht nach ihm kennt keine Grenze. Gott will gebeten werden, Gott will mit unbändigem Glauben, mit einer unbändigen Hoffnung bedrängt werden. Mit solch unbändigem Vertrauen geben wir ihm die Ehre.

Gott an unserer Seite

„Seht, die Jungfrau wird ein Kind empfangen, sie wird einen Sohn gebären, und sie wird ihm den Namen Immanuel – Gott mit uns – geben.“ (Jes 7,14) - ganz im Zeichen dieser Worte des Propheten Jesaja steht der 4. Adventssonntag. Die alten Verheißungen erfüllen sich: Gott wird Mensch im Kind von Betlehem. Eine Verheißung, die Leben, Hoffnung, Dankbarkeit und Freude mit sich bringt.

Was das heißt, wird im Namen deutlich: Immanuel – Gott mit uns. Dieser Name ist Programm, ist ein Versprechen. Das Kind, das geboren wird, ist ein Hoffnungszeichen. In diesem Kind kommt uns Gott nahe. Dieses Versprechen darf uns Mut machen: Wir sind nicht allein in der Welt und mit den Umbrüchen dieser Zeit. Auch wenn manchmal Vieles schwierig scheint und wir zu verzweifeln drohen und ratlos sind: Wir dürfen diesem “Gott mit uns“ gerade in diesen Momenten vertrauen.

Gott, der an Weihnachten in der Krippe Mensch wird, steht an unserer Seite. Er ist uns nahe. Er geht mit uns durchs Leben, durch alle Höhen und Tiefen. Auch in schwierigen Momenten, in denen es nicht immer leicht ist, wo Lösungen nicht einfach auf der Hand liegen, ist er der “Gott mit uns“.  Der Immanuel, der nicht gegen uns, sondern für uns ist.

Monika Roth

O Adonai

O Adonai, Herr und Führer des Hauses Israel – im flammenden Dornbusch bist du Mose erschienen und hast ihm auf dem Berg das Gesetz gegeben: komm und befreie uns mit deinem starken Arm.

Adonai – der Gottesname war dem Volk Israel heilig: Gott war der Unaussprechliche. Gott, der ganz andere, zu dem vom Menschen her kein Zugang möglich ist, er hat sich uns offenbart als Herr des gesamten Kosmos, als Herr der Geschichte. Er führt uns durch alle Höhen und Tiefen, durch alle Schmerzen und Verlassenheiten. Advent, Weihnach-ten, das bedeutet, dieser Gott, der die Herrschaft über Zeit und Geschichte hat, wird Mensch. O Adonai, Herr, mein Herr! Wo Gott erscheint, da brennt der Dornbusch, da ist Feuer und Brand. „Ich bin gekommen, Feuer auf die Erde zu werfen; und was will ich anders, als dass es brenne.“ Wo Gott kommt, da kann sich ein Leben mit einem Schlag verändern, da setzt er neue Maßstäbe. Er bietet uns seinen Bund an, sagt Ja zu uns. Und so dürfen wir auch Ja sagen zu ihm. Er ist uns treu, und nie ist es für uns zu spät, in die Bundestreue zurückzukehren. Wenn wir es nicht können, so ist es doch er, der uns mit starkem Arm in die Freiheit der ersten Liebe zurückführt.

O Sapientia

O Sapientia , o Weisheit, hervorgegangen aus dem Mund des Höchsten – die Welt umspannst du von einem Ende zum andern, in Kraft und Milde ordnest du alles: Komm und offenbare uns den Weg der Weisheit und Einsicht.

17. Dezember - Die Weisheit wird im Neuen Testament auf Christus übertragen. „Gott hat Christus für uns zur Weisheit gemacht, damit wir in ihm ihre Schätze finden“ (Kol 2,3). Von diesem Christus wird gesagt, er herrsche in Kraft und Milde. Ist das für uns nicht vielfach ein Gegensatz? Da ist einer, der sich durchsetzen kann, und da ist der andere in Milde. Bei Christus fällt beides zusammen. Er herrscht mit zarter Kraft und starker Milde. So ordnet er alles. Alles bekommt bei ihm Maß und Mitte. Maß heißt nicht Mittelmaß, sondern in der Mitte des Wesens ruhen. – „Komm!“, in diese Bitte mündet die Antiphon ein. Komm und offenbare Dich! Eine ganz große Bitte. Wo Gott sich offenbart, erkennen wir, wird uns Einsicht, Wissen des Herzens geschenkt.

Sieben mal "O"

Die Tage vom 17.–23. Dezember sind durch die sieben O-Antiphonen in der Vesper besonders herausgehoben. In ihnen wird Jesus Christus unter Bildworten und Titeln angerufen, die im Alten Testament dem erwarteten Messias zugesprochen werden. Die O-Antiphonen haben alle denselben Aufbau. Sie beginnen mit dem „O“, dem bewundernden Ausruf des Staunens über Gottes Heilstaten, die sich in besonderer Weise in Christus, unserem Erlöser, offenbart haben. Dann schließt sich ein messianischer Hoheitstitel aus dem Alten Testament an, der jeweils auf Jesus Christus hin gedeutet wird. Auf diese Hoheitstitel folgt eine Aussage über das, was der Herr tut oder wie er seine Herrschaft ausübt. In dem eindringlichen Ruf »Veni« – Komm! – drückt sich die Heilssehnsucht des Gottesvolkes bis heute aus. Es sind wunderbare Bilder, zum Teil Erinnerungen an das Wirken Gottes an seinem Volk Israel. Text und Melodie sind zu einer Einheit verschmolzen. Wer sich von dieser innigen Einheit erfassen lässt, wird etwas erfahren von der Sehnsucht, mit der diese Tage zum Weihnachtsfest hindrängen. Es geht um das Hören, Singen und Beten dessen, was Ziel unserer Sehnsucht ist.

Alle sieben Hoheitstitel umkreisen das Mysterium Gottes: O Weisheit, O Adonai, O Wurzel Jesse, O Schlüssel Davids, O Morgenstern, O König der Könige, O Emmanuel! Gott kann man keinen gültigen Namen geben, sondern Gott ist der Name über alle Namen (Phil 2,9). Wir können ihn nicht benennen, uns seiner nicht bemächtigen, son-dern ihn nur mit vielen Bildern umschreiben. Gott lässt sich nicht erkennen, sondern nur erahnen. Er ist das „mysterium tremendum“, das „mysterium fascinosum“ unseres Lebens. Nur manchmal dürfen wir etwas von ihm erahnen. Gott ist nicht Statik, sondern unerhörte Dynamik. Er kommt in vielen Erscheinungsformen auf uns zu. Er ist immer der ganz andere. Wir können uns nur stammelnd und bewundernd diesem Mysterium nähern. Nur in dieser Haltung beginnen wir zu ahnen, was es heißen mag: Gott wird Mensch – et incarnatus est. Dieser Gott will mich, dieser Gott liebt mich – welch unbegreifliche Wahrheit.

(Quelle: Sr. Christiane Rath OSB, http://www.abtei-st-hildegard.de )

Freut euch! - Gaudete

"Freut euch" – lateinisch "Gaudete" – ist das Motto des dritten Adventsonntags. Am Adventkranz wird die rosafarbene Kerze angezündet. Die Freude auf das bevorstehende Weihnachtsfest soll ja die ganze Adventzeitbestimmen. Es ist zugleich die Freude auf die Geburt Jesu in Betlehem und seine Ankunft in den Herzen der Menschen. "Freut euch im Herrn zu jeder Zeit!", schreibt Paulus im Brief an die Philipper, und weiter: "Noch einmal sage ich: Freut euch! Denn der Herr ist nahe."

Mit dem Bibelvers "Freut euch" – lateinische "Gaudete" - wird der Gottesdienst am dritten Adventsonntag eröffnet. Wenn zu Beginn der Messfeier alle in einem festlichen Zug in die Kirche einziehen und der Priester zum Altar geht, singt die Gemeinde den Einzugsgesang, den Introitus, um sich auf die Feier einzustimmen.

Wichtige Sonntage werden nach den Anfangsworten des Introitus benannt: So heißt der vierte Fastensonntag "Laetare" und der dritte Adventsonntag "Gaudete".

Die rosa Kerze am Adventkranz

Drei violette Kerzen und eine rosafarbene Kerze – so sieht der sogenannte liturgische Adventkranz aus: Violett, die Farbe der Buße, ist die liturgische Farbe des Advents, denn die Vorbereitungszeit auf Weihnachten soll auch von Besinnung, Umkehr und Buße bestimmt sein. Am Sonntag Gaudete wird die rosafarbene Kerze angezündet auch die Messgewänder im Gottesdienst rosafarben. Damit wird die Freude zum Ausdruck gebracht, denn Rosa ist das aufgehellte Violett.

Historisch hat sich das wahrscheinlich so entwickelt: Rosafarbene Messgewänder waren am vierten Fastensonntag üblich und wurden dann auch für den dritten Adventsonntag übernommen. Daran angepasst hat sich die rosafarbene Kerze am Adventkranz.

(Quelle: https://www.erzdioezese-wien.at/gaudete )

Gedanken über den hl. Nikolaus

Vor Gericht und auf Hoher See … Eine ganz üble Sache: Drei hohe Offiziere der römischen Armee waren angeklagt worden beim Kaiser. Ein militärischer Misserfolg? Eine Intrige? Oder eine Mischung aus beidem? Jedenfalls macht der Imperator kurzen Prozess: Drei Todesurteile! In dieser verzweifelten Lage erinnert sich einer der drei an den hochverehrten Bischof seiner Heimatstadt Myra, an Nikolaus. Der war vor kurzem gestorben; der musste doch bei Gott für sein einstiges Pfarrkind etwas erreichen können … In der Nacht vor der Vollstreckung des Urteils erhält der Kaiser im Traum Besuch vom Heiligen, der ihm ins Gewissen redet und ihn ermahnt, das Urteil zu revidieren. Der Kaiser handelt dem entsprechend; und tatsächlich erweist sich die Unschuld der drei Männer. Sie erhalten ihre Freiheit wieder.

Die andere Geschichte: Weit draußen auf dem östlichen Mittelmeer. Ein Handelsschiff aus Kleinasien kämpft sich durch Wind und Wellen. Die Mannschaft, am Rande der Erschöpfung,  beginnt mutlos zu werden. Immer wieder schlagen hohe Wogen über die Bordwand, der Wind heult und pfeift in der Takelage, und das ganze Schiff ächzt in allen Verbänden. Einer erinnert sich an den Mann, der immer Rat wusste, der in seinem Beten immer Hoffnung verbreiten konnte. Und der auch als Bischof sich nie zu schade war, zu den Leuten am Hafen zu kommen, zu den Matrosen und Handwerkern, Hafenmädchen und Lastenträgern. „Heiliger Nikolaus, hilf uns aus dieser Sch… heraus!“ Und auf einmal war da einer, der rief die richtigen Worte und Befehle in das Tosen und Lärmen des Sturmes. Alle rissen sich zusammen; sie spürten, wie die neuen Manöver die Lage des Schiffes stabilisierten. Und mit der wachsenden Zuversicht bekamen sie auch neue Kräfte. Hielten durch bis zum Abflauen des Sturmes. Konnten schließlich alle heil ihren Zielhafen erreichen.

Darum gilt Nikolaus von Myra auch als Patron der Seeleute und Reisenden. Ebenso der Juristen – UND der ungerecht Angeklagten und Gefangenen.

Übrigens geht die Überschrift noch weiter:    … stehen wir in Gottes Hand!

(Impuls zu Nikolaus: Michael Steinbacher)

 

Ebnet IHM die Straßen!

Im Advent werden wir berührt mit Bildern der Sehnsucht nach Frieden und Sicherheit. Der Prophet Jesaja malt ein Bild des Miteinanders, der Versöhnung, des Respekts und des Vertrauens.

Die Angst sagt: Misstraue! Bau Mauern! Rette das Deine!
Der Glaube sagt: Vertraue! Bau Brücken! Rettung geht gemeinsam!

„Bereitet dem Herrn den Weg! Ebnet ihm die Straßen!
Und alle Menschen werden das Heil sehen, das von Gott kommt.“
Lk 3, 4.6 (Ruf zum Evangelium am 2. Advent)

Der Ruf des Evangeliums nach Umkehr meint genau dies: Überlasse Dich nicht der Angst und der Enge sondern entdecke neu die Weite eines verantworteten Lebens in Freiheit.

Baue mit an einer Gesellschaft der Solidarität, der Teilhabe und der Freundschaft. Gegen Hass und Intoleranz, bereitet den Weg und ebnet die Straße für einen neuen Geist der Menschlichkeit – im Namen des menschgewordenen Gottes – des Immanuels – des „Gott mit uns und allen Menschen“.

(Zum 2. Advent: David W. Theil)

Advent, Advent, ...

Nun ist es wieder Advent - auch in diesem Jahr macht sich die "staade Zeit" durch eine sprunghaft steigende Fußgängerquote in den Städten bemerkbar. Die Weihnachtsmärkte sind fast schon seit einer Woche geöffnet und der "black Friday" läutete das Weihnachtsgeschäft ein. Gegen diesen Trubel setzen die Kirchen viele Angebote, um wieder an den Puls des Advents zu gelangen, so auch im Pfarrverband Altschwabing. Wir laden Sie herzlich ein, unsere Angebote in den Kirchenanzeigern und Veranstaltungskalendern durchzustöbern und freuen und auf Ihren Besuch. Einen gesegneten Weg auf Weihnachten hin!

Benefiz-Flohmarkt der kfd St. Ursula

Auch in diesem Jahr lädt die kfd St. Ursula herzlich zum Benefiz-Flohmarkt im Pfarrsaal (Kaiserplatz 13 a, links vom Studentenwohnheim) ein. Sowohl am Samstag, den 19. November von 15 bis 19 Uhr als auch am Sonntag, den 20. November von 11 bis 16 Uhr können Sie stöbern und kleine Schätze entdecken. Am Sonntag ist ausserdem wieder das beliebte Flohmarkt-Café geöffnet und bietet Selbstgebackenes an. Der Erlös des Verkaufs ist bestimmt für Menschen in Not aus unserer Gemeinde und kommt ausserdem auch unseren weltweiten Partnergemeinden zugute.

Sankt Martin, Sankt Martin...

"Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind" - der Martinstag am 11.11. markiert kurz nach Allerheiligen nicht nur den Faschingsbeginn, sondern auch das erste Lichtfest in der kühlen und dunklen Jahreszeit. Verbunden ist dieser Tag mit vielen Bräuchen, wie dem Essen der Martinsganz, den Martinsspielen oder den Laternenumzügen. So auch bei uns im Pfarrverband. Wir laden Sie mit Ihren Kindern herzlich ein, in einer kleinen Feier diesem Heiligen Mann zu begegen und gemeinsam mit den Lichtern und Laternen durch die Nacht zu ziehen.

In Sankt Ursula findet die Feier bereits am Vorabend, dem 10. November statt und in Sankt Sylvester am 11. November. Beginn der beiden Feiern ist jeweils um 17 Uhr in der Kirche. Nachdem die Kinder die Geschichte des Heiligen Martin nachgespielt haben, werden wir uns zu einem kleinen Martinsumzug aufmachen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit sich mit Punsch am Martinsfeuer zu wärmen.

Allerheiligen und Allerseelen im Pfarrverband

Der Pfarrverband feiert am Allerheiligentag um 11.00 mit einer Festmesse in St. Ursula. Ursprünglich war für diesen Tag die Weihe der neu restaurierten Orgel in St. Sylvester geplant. Da sich die Arbeiten aber verzögern, der Kirchenchor St. Sylvester aber bereits eine Messe einstudiert hat, bringt er diese in St. Ursula zur Aufführung.

Am Allerseelentag begehen die beiden Gemeinden das Totengedenken: um 12.00 Uhr in St. Sylvester und um 19.00 Uhr in St. Ursula.

Triduum zu Ehren der Heiligen Ursula

Mit einem dreitägigen Fest begeht der Pfarrverband von Freitag bis Sonntag das Patrozinium der Heiligen Ursula.

  • Am Freitag, 21. Oktober, findet um 18.00 Uhr in St. Ursula eine feierliche Kirchweihvesper statt.
     
  • Am Samstag, 22. Oktober, begeht die Gemeinde den 90. Weihetag der St.-Sylvester-Kirche, der früheren St.-Ursula-Kirche, um 18.30 Uhr mit einer Eucharstiefeier zum Vorabend.
     
  • Am Samstagabend um 20.00 Uhr gibt es in St. Urusla ein Konzert mehrchöriger Musik aus San Marco und anderen europäischen Kathedralen mit Werken für 8-12 Stimmen in 2-3 Chören. Es singt der Lassus-Chor München, begleitet von einem Bläserensemble, unter der Leitung von Bernward Beyerle. Der Eintritt ist frei, Spenden werden erbeten.
     
  • Am Sonntag, 23. Oktober, gibt es um 10.15 Uhr in St. Ursula einen Festgottesdienst mit der Großen Orgelsolomesse von Joseph Haydn. Unter der Leitung von Johannes Tribus singen und spielen die Chorgemeinschaft und das Orchester St. Ursula. 

Swing-Konzert mit der Uni Big Band

Am Sonntag, 16.10, spielt die Uni Big Band unter Leitung von Joe Viera wieder im Pfarrsaal von St. Sylvester unter dem Motto "Swing. Latrin. Blues." Durch zahlreiche Auftritte u.a. im Jazzclub Unterfahrt hat sich die Band in den letzten Jahren einen Namen gemacht. Ihr Leiter, Prof. Joe Viera hat seit den 50er Jahren einen langen Karriereweg als Musiker, Bandleader, Komponist, Arrangeur, Dozent und Autor zurückgelegt. Er ist Mitbegründer des internationalen Jazzfestivals Burghausen und seit 45 Jahren dessen künstlerischer Leiter.

Beginn des Konzerts ist 18:30 Uhr, der EIntritt ist frei, Spenden werden erbeten.

Blickpunkt ausgezeichnet

Das Magazin "Blickpunkt" des Pfarrverbands Altschwabing ist mit dem Sonderpreis des Bischöflichen Ordinariats beim diesjährigen Pfarrbrief-Wettbewerbs ausgezeichnet worden. Dr. Armin Wouters, der Leiter der Stabsstelle Kommunikation, sagte bei der Preisverleihung im Rahmen des Medientags: "Beim Blickpunkt handelt es sich ja nicht um einen Pfarrbrief im engeren Sinn, wir wollten aber die hohe journalistische Qualität auszeichnen, die genau die Zielgruppe in Schwabing anspricht."

Der Chefredakteur des Blickpunkts Gerd Henghuber dankte Dr. Wouters und betonte den Wert des Blickpunkts auch intern für das Zusammenwachsen der beiden Pfarreien über die Leopoldstraße hinweg. Die nächste und dritte Ausgabe ist derzeit im Entstehen und soll noch vor Weihnachten erscheinen.

Copyright der Fotos: Karsten Schmid, Sankt Michaelsbund

Das alte Schwabing - eine Zeitreise

Das Dorf Schwabing ist rund vier Jahrhunderte älter als die Stadt München. Schon vor seiner Eingemeindung 1890 in die Großstadt wurde westlich der Leopoldstraße emsig gebaut. Auf dieses beständig wachsende Schwabing wirft der Historiker Willibald Karl einen Blick, wenn er am Samstag, 15. Oktober, um 19.30 Uhr im Pfarrsaal Sankt Ursula, Kaiserplatz 13 a, Fotos aus dem Münchner Stadtarchiv vorstellt unter dem Titel „Schwabing – eine Zeitreise ins alte München‟.

Das „neue‟ Schwabing mit Rathaus, Post, Krankenhaus, Schulen und (Pferde-) Tram-Depot war um 1900 eine Spielwiese renommierter Architekten und Stadtplaner. Neben großbürgerlichen Wohnhäusern im Stil der Neo-Renaissance und des Jugendstils entstand auch die neue Pfarrkirche Sankt Ursula mit ihrem markanten freistehenden Turm und der mit Ziegeln eingedeckten Kuppel. Kleine Grünanlagen und das „Stadtteil-Zentrum‟ rund um den Elisabethplatz prägten das berühmte Künstlerviertel.

Referent Willibald Karl, aufgewachsen in der katholischen Jugend von Sankt Ursula, ist promovierter Historiker und war Geschäftsführer des Münchner Bildungswerkes und Stadtbereichsleiter der Münchner Volkshochschule. Seine Schwerpunkte sind Kultur, Denkmalschutz und Ortsgeschichte. Er ist Herausgeber des Buches „Schwabing – eine Zeitreise ins alte München‟, das am Vortragsabend zum Verkauf angeboten wird.

Zum Bild-Vortrag lädt die „Bauhütte Schwabinger Dom‟ ein. Der Eintritt ist frei, Spenden zugunsten des Baudenkmals sind willkommen. 

Outdoormesse am kommenden Sonntag, 2.10.

Am Sonntag findet wieder die Outdoormesse des Pfarrverbands im Englischen Garten statt. Treffen ist um 11:00 Uhr vor St. Sylvester. Nach dem gemeinsamen Weg zum Amphitheater im nördlichen Parkteil beginnt die Eucharistiefeier um 12:00 Uhr. Anschließend gibt es noch ein Picknick. Bei schlechtem Wetter findet die Messe in der Kirche von St. Sylvester statt.